Sonntag, 1. April 2012

Schultaschen für Paul und Belinda aus Kenya

Paul ist mein Patenkind und Belinda mein Brief-Patenkind. Beide wohnen in Funyula in Kenya in ärmlichen Verhältnissen. Der kleine Verein  Funyula-Vision unterstützt von Deutschland aus ihre Schule.

Da die Kinder keine Schulranzen und sowieso nur wenig Schulmaterial haben, habe ich Stofftaschen genäht.

Weil die Taschen innen gefüttert sind, sind sie richtig stabil und halten einiges aus. Orientiert habe ich mich an der Anleitung der Ratz-Fatz-Taschen, allerdings habe ich größere Maße genommen (damit DIN A4 Hefte hinein passen) und oben noch einen Riegel mit KamSnaps eingebaut.

Da Paul ein großer Fußballfan ist, war das Thema für seine Tasche klar. Übrigens hat Paul sich, seit ich die Patenschaft übernommen habe, von dem letzten Drittel seiner Klasse auf den 2. Platz verbessert.
Die zwei regelmäßigen Mahlzeiten pro Tag, die die Kinder in der Schule bekommen, machen schon viel aus! Mit leerem Bauch lernt es sich schlecht!

Die Buchstaben für die Namen habe ich aus Flockfolie ausgeschnitten und aufgebügelt

Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche wünscht

Tabea

Kommentare:

  1. Toll, dass Du Kindern, die es nicht so gut im Leben getroffen hat, eine Möglichkeit gibst eine regelmäßige Mahlzeit zu erhalten und eine Schule besuchen zu dürfen!

    Die beiden werden sich bestimmt riesig über die Taschen freuen :o)

    liebe Grüße
    Alex

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  2. die Taschen sind klasse geworden - das ist mal eine tolle Idee.
    LG Bärbel

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  3. Die Taschen sind tolle geworden - das ist eine superIdee.
    LG Bärbel

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  4. Hallo Tabea,

    gerade habe ich in das Projekt hineingeschnuppert - eine tolle Sache!

    Besonders, dass man eine "echte" Patenschaft für das Kind übernimmt. Sowas interessiert mich schon seit geraumer Zeit, nur habe ich stets bedenken, dass das Geld oder die Hilfe nicht wirklich ankommt. Hier scheint das nicht der Fall zu sein.

    Auch dass man einen persönl. Kontakt zum Kind & seiner Familie haben kann, finde ich toll - dadurch bekommt man das Gefühl wirklich etwas erreichen/verändern zu können.

    Wir werden auf jeden Fall über eine Patenschaft nachdenken.
    Danke für diesen Beitrag!

    Liebe Grüße, Eva

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