Neulich war ich wieder mit meiner Naturkindergruppe unterwegs. Wir wollten Zwerge schnitzen und suchten uns deshalb im Wald Äste, die wir gleich auf die passende Länge sägten.
Anschließend wurde geschnitzt. Das ist ganz schön anstrengend!
Wie jedes Mal beim Schnitzen floss auch diesmal wieder Blut, aber Pflaster und Verbandszeug hab ich immer dabei und wenn die Kinder sich einmal geschnitten haben passen sie danach für gewöhnlich sehr viel besser auf.
Wir malen immer Kreise auf den Boden, in denen die Kinder beim Schnitzen sitzen bleiben müssen, damit niemand angerempelt wird oder das Messer im Bein des Nachbarn landet...
Nachdem die Zwergenmützen geschnitzt und die Rinde vom Gesicht entfernt war, konnten die Zwerge bemalt werden.
Nach und nach wurden die Zwerge fertig. Die meisten Mützen sind nicht wirklich spitz geworden, denn das Holz war ziemlich hart und irgendwann lässt die Konzentration dann auch nach...
Aber runde Zwergenmützen sind ja auch süß.
Während die Farbe trocknete machten wir einen Spaziergang durch den Wald und sammelten große Rindenstücke und jede Menge kleinere Materialien wie Tannenzapfen, Moos, Steinchen, Blätter, Schneckenhäuser usw.
Daraus baute sich jedes Kind eine kleine Landschaft für seinen Zwerg.
Anschließend spielten die Kinder den Rest des Nachmittages im Wald und bauten dort eine Hütte.
Da die Waldarbeiter in letzter Zeit ziemlich aktiv waren, lagen jede Menge Baumstamm-Stücke im Wald.
Diese wurden mit großem Kraftaufwand und in Teamarbeit herangeschleppt um eine Sitzgruppe zu bauen.
Es wurde auch ein Imbissstand eröffnet, an dem es unter anderem Waldburger gab.
Und Liese Wackelschwanz bekam auch etwas ab ;-)
So ein schöner Tag!
Liebe Grüße,
Tabea







































