Mittwoch, 18. März 2020

Naturkinder - Bonbons herstellen

Letzte Woche, als die Welt noch halbwegs normal war, haben meine Naturkinder und ich einen Nachmittag im Wald verbracht und Bonbons über dem Feuer gekocht.



























Zuerst haben wir nach jungen Brennnesseln und ersten zarten Spitzwegerich-Pflänzchen gesucht.
Auch das ein oder andere essbare Kraut wanderte in die Sammeldosen.

An der Grillhütte wurde das Grünzeug dann klitzeklein geschnitten und mit dem Mörser zerstoßen.


Mit etwas Wasser haben wir es dann auf dem Feuer geköchelt.

Nachdem das Wasser verdampft war, kam Honig dazu.

Das muss dann so lange gekocht werden, bis der Honig karamellisiert.
(Wir haben es nicht lang genug gekocht, denke ich. Denn unsere Bonbons wurden später nicht richtig hart.)

Mit Teelöffeln haben die Kinder dann kleine Tropfen auf Backpapier gesetzt.

Sieht aus wie flüssiges Gold oder Bernstein :-)

Falls ihr einen Garten habt, könnt ihr die Corona-Ferien nutzen, um die Bonbons nachzukochen.
Die Kinder hatten viel Spaß daran und die Bonbons sind auch sehr lecker.

Denkt aber daran, die Masse lange genug köcheln zu lassen ;-)

Liebe Grüße,

Tabea




1 Kommentar:

  1. Klingt sehr interessant und ist mal einen Versuch wert.
    Liebe Grüße Kerstin

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